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Kavallerieverein Dübendorf

boxenhaltung VS. Herdenhaltung

Bei den Pferden handelt es sich um Herdentiere, welche nicht alleine, sondern in Gruppen gehalten werden sollten. Da die einzelnen Pferderassen verschiedene Bedürfnisse an ihr Umfeld haben, ist es wichtig, dass Sie diese als Pferdehalter berücksichtigen. Nur dann, wenn Sie die Pferde richtig halten, können sie gesund bleiben und sich wohlfühlen. Dieser Artikel geht auf die Herden- und Boxhaltung sowie die einzelnen Vor- und Nachteile ein.

Die Boxenhaltung

Bei der Boxenhaltung von Pferden, also der Haltung in einem Stall, geht es darum, den Tieren außerhalb der natürlichen Umgebung einen Platz zu erschaffen, an dem sie sich wohlfühlen. Dazu gehört nicht nur die Tatsache, dass die Boxen stets sauber gehalten werden, sondern auch um die richtige Fütterung sowie um ausreichend Auslauf und Pflege.

Die Bewegung

Besonders bei der Boxenhaltung ist es wichtig, dass das Pferd jeden Tag ausreichend Auslauf bekommt und das natürlich neben der eigentlichen Arbeit. Das kann der Koppelgang während der Weidensaison sein oder aber mehrere Stunden im Paddock. So ist es zum Beispiel nicht selten, dass Pferde am Morgen oder nach der Arbeit, wie zum Beispiel dem Training, auf die Weide gelassen werden und am Abend wieder in den Stall kommen. Dies sollte auch von der Pferderasse abhängig gemacht werden. Pferde, die ausschließlich im Stall gehalten werden, werden schneller krank und werden auf Dauer träge und unglücklich.

Licht und Luft

In der Box bekommen die Pferde oft zu wenig Luft und Licht, sodass es sehr wichtig ist, dass die betroffenen Tiere jeden Tag mehrere Stunden an die frische Luft kommen. Das Klima spielt aber auch im Inneren von dem Stall eine sehr wichtige Rolle. Also ist es wichtig, dass Sie darauf achten, dass der Stall ausreichend belüftet ist aber nicht zu stark. Des Weiteren sollte er trocken und hell sein, damit sich die Pferde wohlfühlen können. Die Tiere können sich jedoch der Jahreszeit entsprechend an die warmen oder kalten Temperaturen anpassen. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass der Stall dem Außenklima folgen kann. Ein hell gehaltener Stall fördert zudem den Stoffwechsel der Tiere, wodurch die Leistungsfähigkeit gesteigert wird. Zusätzlich brauchen Pferde das Licht, da es zu ihren Grundbedürfnissen gehört.

Fütterung

Die Fütterung der Tiere sollten Sie ebenfalls an die Bedürfnisse und die Leistungen der Tiere anpassen. Im Gegensatz zu ihrer Körpergröße haben die Pferde nur einen sehr kleinen Magen, der ein Fassungsvermögen von 10 bis 20 Liter hat. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Pferde mehrmals am Tag mit kleineren Rationen zu füttern und das Futter an die Leistungsanforderungen anzupassen. Gefüttert werden Ballaststoffen, Vitamine, Mineralstoffe und Proteine.

Die Herdenhaltung

Die Herdenhaltung gilt als besonders artgerecht und die Tiere fühlen sich in größeren Gruppen wesentlich wohler als alleine. Somit gibt es auch nur wenige Streitereien, da untereinander eine gewisse Rangordnung herrscht. Bei der Herdenhaltung wird zwischen Offenstall und Laufstall unterschieden.

Bei einem Laufstall gibt es mehrere unterschiedliche Bereiche. Es gibt zum Beispiel große und überdachte Liegehallen, welche mit Sägespänen oder Sand ausgestreut sind und den Pferden als Ruheort dienen sollen. Aber auch überdachte Fressständer oder runde Raufen sind vorhanden. Zusätzlich gibt es bei einigen Modellen befestigte Auslaufflächen, welche sich außen rund um den Stall befinden und diesen als sogenannten Rundlauf umschließen. Bei dem Laufstall müssen die Tiere sowohl im Sommer als auch im Winter den Zugang zur Koppel haben, wobei auch ein trockener Winterauslauf zur Verfügung stehen sollte. Wichtig ist es, dass die Pferde ausreichend Platz haben, um sich auch mal aus dem Weg zu gehen.

Der Offenstall befindet sich auf einer Weide. Dieser dient als einfacher Unterstand, welcher den Pferden bei Schnee, Regen und Kälte Schutz bietet. Des Weiteren ist dieser der Ort, an dem die Tiere gefüttert werden. Damit auch rangniedrigere Herdenmitglieder die Möglichkeit bekommen, in Ruhe zu fressen, ist es wichtig, auch abgetrennte Fressständer aufzustellen. Hierbei handelt es sich um die abgespeckte Form von der eben beschriebenen Laufstallhaltung. Die Weide wird bei dieser Haltung unterteilt, sodass die Pferde nicht unnötig viel Wiese zertrampeln.

Vor- und Nachteile der Herden- und Boxenhaltung

BoxenhaltungHerdenhaltung
VorteileVorteile
geringe Verletzungsgefahr (vor allem bei Leistungspferden wichtig)besseres Erscheinungsbildlässt sich besser an das Training der Pferde anpassenstets an der frischen Luftbesonders artgerechtPferde sind Herdentiere und brauchen ihre Artgenossenschön viel Platz zum Rennendurch die ständige Futteraufnahme werden Magen und Darm mehrere Stunden am Tag beschäftigt, was besonders wichtig istviele soziale Kontakteeinfacher für den Halter
NachteileNachteile
Halter müssen auf vieles achtenweniger Platzanstrengender, weil stets für ausreichend Auslauf zu sorgen istoft haben rangniedrigere Tiere Pro

Quelle: https://www.zoobio.de

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